Jeder nutzt KI. Nur wenige setzen sie erfolgreich ein: Der B2B-Commerce-KI-Benchmark 2026
Die B2B-Commerce-Ausgabe der vierten jährlichen „Generative AI Global Benchmark Study“ von Lucidworks – eine Kombination aus globalen Umfragedaten und unabhängigen Bewertungen realer digitaler B2B-Erlebnisse, um genau aufzuzeigen, wo die Lücke bei der Umsetzung von KI am größten ist.
Die Einführung ist universell. Die Umsetzung hingegen nicht.
Der Einsatz von KI im B2B-Handel ist mittlerweile nahezu allgegenwärtig: 69 % der Unternehmen planen, ihre KI-Ausgaben im Jahr 2026 zu erhöhen. Doch der Einsatz an sich ist nicht mehr das Thema. Das Thema ist vielmehr die sich vergrößernde Kluft zwischen Unternehmen, die über KI verfügen, und solchen, die diese auch tatsächlich im Betrieb einsetzen.
Fortgeschrittene Einkaufserlebnisse – geführte Verkaufsberatung, technische Abfragen, autonome Arbeitsabläufe – sind nach wie vor selten, obwohl fast die Hälfte der Unternehmen der Ansicht ist, dass sie ihren Mitbewerbern voraus sind. Dieser Bericht zeigt genau auf, wo die Umsetzungslücke liegt und was die Marktführer, die diese Lücke zu ihren Gunsten vergrößern, anders machen.
Wichtige Erkenntnisse, die Ihre Roadmap für das Jahr 2027 prägen werden
- Die Investitionen in KI steigen weiter an: 69 % der B2B-Handelsunternehmen planen, ihre KI-Ausgaben im Jahr 2026 zu erhöhen – und die Investitionen spiegeln die Ergebnisse wider.
- Das „Überdurchschnittlich“-Paradoxon: 47 % glauben, dass sie ihre Mitbewerber hinsichtlich der KI-Reife übertreffen; nur 8 % sind der Meinung, dass sie hinterherhinken. Statistisch unmöglich – und genau aus diesem Grund haben wir die Umfragedaten mit einer unabhängigen Bewertung abgeglichen.
- Die Produktivität steht im Mittelpunkt der Wertsteigerung: 73 % berichten von deutlichen Produktivitätssteigerungen; sowohl die Mitarbeiter- als auch die Kundenzufriedenheit liegen bei 68 %.
- Der Einsatz mehrerer Modelle ist die neue Normalität: Unternehmen nutzen im Durchschnitt 2,7 KI-Modelle; 47 % kombinieren kommerzielle und Open-Source-Modelle.
- Chatbots sind keine Einkaufsassistenten: Chat-Schnittstellen sind allgegenwärtig, doch „Conversational Commerce“, der den Nutzer tatsächlich anleitet, Produktdetails abfragt und Transaktionen abwickelt, ist nach wie vor selten.
- Die Unsicherheit unter den Beschäftigten nimmt zu: 45 % äußern große Besorgnis hinsichtlich einer möglichen Beeinträchtigung ihrer Beschäftigung – dies ist die am schnellsten zunehmende Sorge in der Studie.
Der nächste Vorteil wird nicht aus dem Zugang zu Modellen resultieren – KI wird zunehmend zur Selbstverständlichkeit. Er wird vielmehr von der Qualität der operativen Umsetzung abhängen: Produktentdeckung, Relevanz, Governance und Koordination.
Ein zweistufiger Ansatz: Was Unternehmen sagen vs. was sie tatsächlich liefern
Weltweite Umfrage unter führenden Akteuren im B2B-Handel
Umfragedaten von Fachleuten aus dem B2B-Handel in den Bereichen E-Commerce, digitale Kundenerfahrung, Merchandising, Produktsuche, KI-Strategie und Technologieführerschaft.
Unabhängige Bewertung von digitalen Live-B2B-Erlebnissen
Da sich der Reifegrad der KI nicht allein anhand von Ankündigungen messen lässt, haben wir digitale B2B-Erlebnisse in der Praxis unabhängig voneinander bewertet, um zu erfassen, welche Funktionen – Suche, Anreicherung, Conversational Commerce, Governance – tatsächlich im Einsatz sind.
Die Leistungskurve
Ein konkretes Bild der Plateauphase: Kernfunktionen der Suche sind weit verbreitet, die KI-gestützte Suche gewinnt zunehmend an Bedeutung, während fortschrittliche Funktionen wie geführter Verkauf und systemübergreifende Koordination nach wie vor selten sind. Finden Sie heraus, wo Sie sich tatsächlich auf dieser Kurve befinden.
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